Einen guten Facebook-Post zu verfassen ist kein Geheimnis. Einige Dinge gibt es aber, die du als Unternehmer beachten solltest um auch wirklich die Leute zu erreichen, die du erreichen möchtest.
1.) Wahl des richtigen Inhalts
Ein Post besteht aus zwei Elementen: Bild/Video und Text. An erster Stelle solltest du den Content/ Inhalt des Posts auf die Zielgruppe abstimmen. Dazu kannst du folgende Frage beantworten: Ist der gewählte Inhalt relevant für das Publikum und interessiert es sie?
Hier rechnet sich Authentizität. Du solltest also nichts posten, was zwar gerade im Netz angesagt ist aber gar nicht zur Firmenphilosophie passt. Hingegen ist auch nicht geraten, ausschließlich über deine eigenen Produkte oder die Marke zu schreiben. Das wird schnell langweilig. Wünsch deinen Follower stattdessen auch mal nur ein schönes Wochenende. Ein guter Mix ist hier das Geheimnis.
Nicht mit jedem Post musst du für dich werben. User reagieren schnell genervt auf Content der jedesmal mit Werbung bestückt ist. Sie nutzen Social Media Plattformen, um sich über Themen zu informieren oder interessante Neuigkeiten zu teilen. Wenn sie allerdings das Gefühl haben, ein Unternehmen will ihnen ein Produkt „andrehen“, reagieren sie in der Regel nicht darauf.
2.) Bild einfügen
Ganz ehrlich: Keiner interessiert sich sofort für deinen Text. Die User bleiben bei dir hängen, weil das Video oder das Bild sie anspricht. Der visuelle Eindruck erzeugt Aufmerksamkeit, er ist der Eye-Catcher. Wähle also ein entsprechend auffälliges Bild. Wenn du ein Video nutzt, dann sorge dafür, dass der User direkt in den ersten paar Sekunden gefesselt und in die Story mitgenommen wird.
3.) Eine „Story“ erzählen
Ein Post auf Facebook ist wirksam, wenn er interessant und bildhaft geschrieben ist. Bild und Text müssen stimmig sein und im besten Fall eine Geschichte erzählen.
Verfasse eine knappe Headline die am Anfang steht. Die Headline ist das zweite worauf der User achtet, direkt nach dem Bild. In einer kleinen Einleitung kannst du dann auf die Geschichte eingehen, die das Bild erzählt, diese weiterführen, in Frage stellen oder einen Kontrast aufbauen. Dein Post wird lebendig. Gib Emotionen und Zahlen/ Daten/ Fakten wieder. Auch hier gilt: In der Kürze liegt die Würze.
4.) „Call to action“
Nicht nur der Inhalt ist wichtig – auch die Formulierungen der Posts können ausschlaggebend dafür sein, ob sie Interesse bei den Followern wecken oder nicht. Um einen Text aufzulockern kannst du Fragen mit einbringen oder User einen Satz beenden lassen. Wichtig dabei ist das die Frage am Ende des Post steht, damit der User nicht vergisst wonach er gefragt wurde. Sehr gut funktionieren auch Umfragen. Du vermittelst den Followern, dass du an ihnen und ihrer Meinung interessiert bist. Stell dir doch einmal selbst die Frage: Willst du einen Text/ eine Meinung vorgekaut bekommen oder willst du auch selber deine Meinung mitteilen?
5.) Der richtige Zeitpunkt
Wenn du viele User erreichen möchtest, musst du auf den richtigen Zeitpunkt achten. Jede Tageszeit hat ihre Vorteile. In einigen Branchen, wie B2B-Unternehmen, sollten die Posts vormittags online gestellt werden. Willst du mit deinem Unternehmen ausschließlich andere Unternehmen erreichen, kann diese Lösung durchaus von Vorteil sein, da sich dann Mitarbeiter am Arbeitsplatz befinden, Updates während der Arbeit abrufen können und diese mit anderen im Unternehmen teilen. Tagsüber sind viele User beschäftigt, müssen Termine wahrnehmen und ähnliches.
Abends sind User am aktivsten. Sie befinden sich auf dem Weg nach Hause und rufen Ihre Updates in der Bahn oder im Bus ab. Oder sie sind bereits im Feierabend Zuhause und nutzen die Zeit um online unterwegs zu sein.
Um den passenden Zeitpunkt für deine Posts zu finden, solltest du einfach etwas ausprobieren. Bring einige Posts zu verschiedenen Zeitpunkten und sieh dir die Reaktionen an.