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Was macht Dich als gute Führungskraft aus?

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Was macht Dich als gute Führungskraft aus?
Quelle: unsplash.com

Der Schritt ins Unternehmertum ist auch immer der Schritt zu der Entscheidung für Mitarbeiter. Ein Unternehmer ist aber viel mehr als ein bloßer “Geber-der-Arbeit” der das Gehalt bezahlt und Aufgaben verteilt. Er ist vor allem auch Führungskraft, Coach und Visionär für seine Mitarbeiter. 

Doch wie kann ein Unternehmer zu solch einer Führungskraft heranwachsen?
Hier sind 7 Punkte, die du als Führungskraft beherzigen solltest:

1. Führen durch Vorbild

Sei Vorleber und nicht Vorredner! Deine Mitarbeiter lernen am schnellsten, wenn sie sehen, was sie machen sollen.
Einfaches Beispiel: Du kommst immer zu spät in das Meeting. Wichtige Termine kommen dir immer wieder dazwischen. Deine Mitarbeiter werden von dir aber für jede Verspätung zurechtgewiesen. Was werden sie dann wohl denken? Richtig: “Der schafft es doch selbst nicht!” 

2. Ziele setzen und dann auch kontrollieren

Gib deinen Mitarbeitern Ziele vor! Sie wollen wissen, woran sie sind und was du erwartest. Ein Projekt abzuschließen kann das Ziel sein. Es kann aber auch das Ziel sein, das Projekt mit einer gewissen Qualität, in einem bestimmten Zeitrahmen oder einem bestimmten Budget abzuschließen. Das alles solltest du festsetzen. Dann ist auch die Kontrolle wichtig. Wurden die Ziele erreicht? Wer hier nachlässt, zeigt den Mitarbeitern auch, wie wenig er die Arbeit wertschätzt! Nicht erreichte Ziele müssen überprüft und überdurchschnittlich gut erreichte Ziele ausgezeichnet werden.

3. Helfen

Helfen heißt nicht, die Arbeit selbst zu machen, sondern Mitarbeiter zu fordern und fördern! Fordere deine Mitarbeiter jeden Tag etwas! Bring sie dazu, ihre Komfortzone zu verlassen, denn dann fangen sie an, zu wachsen. Es ist wie mit deiner Muskulatur. Wenn du jeden Tag nur eine Handvoll Liegestütze machst, werden deine Muskeln auch noch nicht fester und größer. Fängst du aber an, die Zahl der Wiederholungen zu steigern, klappt es. Und so ist es auch mit deinen Mitarbeiter. Fordere sie, aber fang gleichzeitig auch an, sie zu fördern. Gib ihnen Bücher zu lesen, die ihnen helfen, schick sie auf Weiterbildungen – unterstütze sie auf allen Ebenen. 

4. Feedback geben

Mitarbeiter wollen wissen, wo sie stehen. Verteile daher Lob und Kritik. Das kannst du am besten in kleinen, regelmäßigen Feedbackrunden machen. Frage deine Mitarbeiter auch, wie sie sich selbst einstufen und was sie vor dir, dem Arbeitsplatz und den Kollegen erwarten. Dieses Gespräch sollte einen festen Termin haben oder direkt im Anschluss an ein Projekt erfolgen. 

5. Niemals Zweifel oder Schwäche zeigen


Es ist keine Schande, als Churchill Angst oder Zweifel zu haben! Es ist aber eine Schande, sie als Churchill zu zeigen.

Winston Churchill

Jack Welch, CEO von General Electric, sagte einmal: “Man folgt den Starken und liebt die Schwachen.” Eine echte Führungskraft darf keine Schwäche oder Zweifel hinsichtlich eines Zieles zeigen, denn man folgt immer den Unerbittlichen. Natürlich darfst du mit deinem Lebenspartner, anderen Familienmitgliedern oder einem guten Freund über deine Ängste reden, aber niemals vor deinen Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten. Denn wie sollen sie an dein Ziel glauben, wenn du selbst daran zweifelst? 

6. Absolut konsequent sein

Konsequenz mach berechenbar. Ein Beispiel: Der Mitarbeiter bekommt das Projekt nicht rechtzeitig abgeschlossen, weil er sich hat ablenken lassen. Die Folge ist, dass ein Kunde wegbricht. Jetzt muss eine Reaktion von deiner Seite aus erfolgen. Wenn du einfach nur weg siehst, werden alle Mitarbeiter dieses Vorgehen als “in Ordnung” betrachten und ihre Arbeitsweise anpassen.
Also sei konsequent bei all deinen aufgestellten Regeln!

7. K.L.U.W. – Konstantes Lernen und Wachsen

Bilde dich ständig weiter! Lernen ist wie Schwimmen gegen den Strom: Wenn du damit aufhörst, treibst du zurück! Dein eigenes Wachstum ist daher noch entscheidender als das Wachstum deiner Mitarbeiter. Du kannst es nur vormachen, wenn du es selbst beherrscht.
Deine Einstellung zum lernen, wachsen und arbeiten wird, wenn du es immer weiter vormachst, auch von deinen Mitarbeitern übernommen werden.